Angst. Verwirrung. Verzweiflung. Es erscheint wie ein Alptraum, nur dass es tatsächlich an Ihrem Arbeitsplatz passiert: Sie sind am Ruder, wenn es eine Datenverlustkatastrophe gibt, und gequält erkennen Sie, dass Sie nicht in der Lage sein werden, Ihre Systeme schnell genug wiederherzustellen, um die dringendsten Bedürfnisse Ihres Unternehmens zu erfüllen.

Es kann eine schreckliche Erfahrung sein – eine, die alles bedroht, wofür Sie gearbeitet haben und was Sie erreichen wollten. Denn wenn Sie Daten verlieren, wie es in allen Unternehmen passieren kann, können Sie extreme Verzögerungen in der Geschäftsabwicklung erleiden, ein Vermögen an Produktivität und Umsatz verlieren und hilflos zusehen, wie Kunden durch die schlechte Erfahrung frustriert werden und woandershin abwandern.

Laut einer aktuellen ITIC-Studie geben 98% der Unternehmen an, dass eine einzelne Stunde Ausfallzeit sie 100.000 Dollar oder mehr kostet1, während 81% angeben, dass die Kosten pro Stunde 300.000 Dollar oder mehr betragen2.

Und das sind nur Durchschnittswerte: Die tatsächliche Dauer und die Kosten eines Ausfalls können selbst für kleine und mittlere Unternehmen weitaus höher sein und erreichen oft Millionen von Dollar pro Vorfall.

Achten Sie darauf, dass „Disaster Recovery“ auf Ihr Unternehmen und nicht auf Ihre Karriere zutrifft.

Standardmesswerte, nicht standardmäßige Ergebnisse.

Datensicherung konzentriert sich traditionell auf zwei Schlüsselmesswerte – RTO (Recovery Time Objective), welcher die Zeit misst, die für die Wiederherstellung Ihrer Daten benötigt wird, und RPO (Recovery Point Objective), der misst, wie viel Daten Sie bei einem Ausfall bereit sind zu verlieren.

Im Laufe der Jahre haben sich IT-Profis oft auf RTO konzentriert, um sicherzustellen, dass ein Unternehmen wieder zur Normalität zurückfindet. Viele Unternehmen können jetzt ihre Daten enorm schnell wieder online abrufen – und zwar in wenigen Minuten statt in Stunden oder Tagen.

Problem gelöst? Happy End? Nicht unbedingt. Denn auch das andere Schlüsselelement – das Alter Ihrer Daten – spielt eine entscheidende Rolle bei der Wiederherstellung nach einer Katastrophe. Sicher, mit Ihrem beeindruckenden RTO sind Sie im Handumdrehen wieder einsatzbereit. Aber was ist, wenn Ihr letztes Backup 10 Stunden zurückliegt und Sie daher keine Kundenaufträge, die während dieser Zeitspanne erteilt wurden, wiederherstellen oder ausführen können? Sie würden Einnahmen verlieren, die bereits ein „gemachter Deal“ waren, ohne jemals zu wissen, wer die verlorenen Aufträge platziert hat oder ob es eine Chance gibt, sie in langfristige Kunden umzuwandeln, die einen signifikanten Wert auf Dauer bieten würden. Es wird Zeit, den Panikknopf zu drücken. Und verschärfen Sie Ihr RPO.

Budgetsorgen, eine kostensenkende Zwangsjacke.

Natürlich wissen Sie im Prinzip, dass Sie die RTOs und RPOs festlegen müssen, die für Ihre Systeme und Anwendungen geeignet sind. Aber das Budget ist immer ein Faktor. In Bezug auf RPO haben Sie möglicherweise nicht die notwendigen Finanzmittel für Ihre IT-Abteilung zur Verfügung, um alle Ihre Daten so oft wie nötig erfolgreich zu sichern. Infrastruktur- und Personalkosten können die Kosten schnell in die Höhe treiben und so die Ressourcen begrenzen die Sie für eine Backup-Lösung einsetzen können, die in der Lage ist, RPOs von Minuten zu unterstützen.

Um diese Budgetrestriktionen zu erfüllen, sind viele Organisationen leider gezwungen, die Leistungsfähigkeit hintenan zu stellen. Es ist ein typischer Fall des „am falschen Ende sparens“ bei einer Katastrophe. Den Gürtel enger zu schnallen mag kurzfristig klug aussehen, oft mit Unterstützung auf Führungsebene, aber es kann einem Unternehmen später sehr teuer zu stehen kommen.

Zunehmende Komplexität, nicht aufrechtzuhaltender Status quo.

Die vielleicht größte Veränderung im Datenschutz in den letzten Jahren ist der Grad der Komplexität in Ihrer IT-Umgebung. Genug um jeden im Kopf schwindlig zu machen. Das liegt daran, dass es jetzt so viele, sich verändernde Komponenten gibt, dass Verwirrung und Probleme zwangsläufig zunehmen, was zu hässlichen Verzögerungen bei Wiederherstellung führt. Beachten Sie Folgendes:

  • Diversität ist überall. Sie müssen sich heute mit physischen und virtuellen Umgebungen vor Ort, in der Cloud oder einer hybriden Mischung aus Standorten und Speichertypen sowie mit großen Datenmengen in einer Vielzahl von Formen und über den ganzen Globus verteilt, auseinandersetzen. All dies muss geschützt werden, höchstwahrscheinlich mit unterschiedlichen Service Level Agreements (SLAs).
  • Mehr Backup-Mechanismen und Anbieter bedeuten mehr Ärger.
    Sicher, Sie können ein großartiges lokales Backup-System haben, aber es kann vielleicht nicht mit der Cloud verbunden werden. Oder das Cloud-Backup wird evtl. von einem anderen Anbieter als dem, der Ihr Rechenzentren betreibt, verwaltet. Mobile Backups? Schauen Sie sich die einzelnen App-Anbieter an. Und so weiter und so fort. Gartner berichtet, dass durchschnittliche mittelständische Unternehmen mindestens 3 verschiedene Backup-Lösungen als Teil ihrer dezentralen Betriebsabläufe nutzen, wobei ein Viertel davon den Anbieter so schnellwie möglich wechseln möchten.
  • Daten sind gespeichert und sehr unterschiedlich. In Anbetracht der vielen oben genannten Umgebungen werden die Daten Ihres Unternehmens wahrscheinlich an vielen Orten gespeichert – im eigenen Rechenzentrum, in der Public Cloud, an einem entfernten Standort und so geht die Liste weiter. Aber Daten werden nicht nur nach dem Ort, an dem sie gehostet werden, sondern auch nach dem Grad ihrer Bedeutung getrennt. Ihr IT-Team sollte besser in der Lage sein POS-Daten innerhalb weniger Minuten wiederherzustellen, während die Wiederherstellung der Präsentation einer Marketingkonferenz von vor zwei Jahren eine weitaus geringere Priorität hat. Sie müssen vorbereitet sein einen Aktionsplan nach Prioritätsstufen auszuführen, wenn Ausfallzeiten und kritische Datenverluste drohen. Viel einfacher gesagt als getan.

Bei so viel Komplexität in der heutigen Computing-Umgebung kann man sagen, dass wir in eine neue Datenverarbeitungsära eingetreten sind. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass Ihre Datenverfügbarkeits- und Disaster-Recovery-Pläne während der vorangegangenen Ära eingeführt wurden – als der Weg zur Datenwiederherstellung klarer und einfacher war.

Das bringt Sie in Gefahr. Denn wenn Sie immer noch ein altes Modell verwenden, das dem Disaster Recovery ein geringen Betrag zuweist, ohne das tatsächliche finanzielle Risiko von Ausfallzeiten und Datenverlusten richtig zu bestimmen, stellen Sie sich auf ein Problem ein. Denken Sie daran, wie bereits erwähnt, die durchschnittliche Ausfallzeit kann einem mittelständisches Unternehmen bis zu 300.000 Dollar pro Stunde oder mehr an direkten Kosten verursachen. Und das beinhaltet noch nicht einmal die indirekten Kosten, die den Kundenumsatz, den Bedarf an neuen Kundengewinnungsprogrammen und den verminderten Firmenwert beinhalten.

Aber was wäre, wenn wir Ihnen sagen würden, dass es einen Weg gäbe, Ihre Kosten zu senken, die Komplexität zu reduzieren und die Folgen von Ausfallzeiten vollständig zu vermeiden? Jetzt können Sie das, mit Arcserve Business Continuity Cloud – unserer Antwort auf Ihre Business Continuity-Anforderungen. Mit Arcserve Business Continuity Cloud können Sie komplexe, multi-generationelle IT-Infrastrukturen schützen und verwalten, während Sie gleichzeitig Datenverlust-Risiken vermeiden, Ausfallzeiten reduzieren und die Gesamtbetriebskosten für Business Continuity und Disaster Recovery senken. Erfahren Sie mehr über die einzige umfassende Lösung auf dem Markt, die jedes System, jeden Speichertyp und jede Anwendung vollständig schützt.

Das Arcserve Team

1, 2 http://itic-corp.com/blog/2017/05/hourly-downtime-tops-300k-for-81-of-firms-33-of-enterprises-say-downtime-costs-1m/

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