Backup auf Band ist nicht tot

Backup auf Band ist nicht tot – alles andere als das. Für eine 50 Jahre alte Technologie wirkt die Magnetbandspeicherung ziemlich lebendig. Es sah so aus, als würde das Band, seit Generationen das Datensicherungsmedium erster Wahl, hinter populäreren Festplatten- und Cloud-basierten Alternativen zurückfallen. Doch Innovationen bei Dichte, Performance und Zuverlässigkeit des Mediums und die allgemeine Erkenntnis, dass die Beständigkeit von Daten wichtiger als die meisten anderen Business Continuity-Probleme ist, haben dem Band seinen Platz im hybriden Rechenzentrum verschafft. Praktische Fallstudien bei prominenten Tech-Giganten wie Google haben die Annahme sogar verstärkt, dass Bandtechnologie beim Schutz wertvoller Unternehmensdaten eine tragende Rolle spielen muß.

Für die meisten Unternehmen ist die Erkenntnis, dass Daten für das tagtägliche Geschäft und Weiterbestehen des Unternehmens unerlässlich sind, nichts Neues. Was sie jedoch vielfach überrascht, ist der oft kurzlebige Charakter heutiger Datensicherungsstrategien. Datensicherungsarchitekturen beruhen zunehmend auf Festplatten-basierten Technologien wie VM-Snapshots, Array-basierter Replikation und Cloud-Backups. Hochverfügbare Konfigurationen, bei denen diese Ansätze zum Tragen kommen, erfüllen die Ansprüche von Anwendern hinsichtlich kürzester Recovery Time Objectives (RTO) bei minimaler Unterbrechung, doch sie weisen auch Schwachstellen auf. Backup auf Band ist kein Patentrezept, aber als bewährte Technologie spielt es eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, die Langlebigkeit der Daten eines Unternehmens zu gewährleisten.

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